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.Nichts bedeutendes. [ausschnitt aus meiner eigens geschriebenen 'story' ]

Das was man schon seit dem Moment wusste als zuhause angerufen wurde und wovor man eine solch sich steigernde Angst hatte wird wahr. Alles ist eigentlich wie sonst, mit dem kleinen Unterschied das dieses eine mal die Mutter nich zuhause ist, und dadurch kein Grund vorhanden ist rücksicht zu nehmen. Beim betreten der Wohnung bemerkt man als erstes diesen faden in der Luft hängenden Alkoholgeruch, dann direkt danach, die Stille. Diese heimtückische irritierende Stille. Man versucht so leise wie möglich zu sein, sich so unauffällig wie es nur geht in sein Zimmer zu schleichen, die Tür hinter sich zuzuziehen, sich in sein warmes beschützendes Bett zu legen, schnellstmöglich einzuschlafen und all die Probleme die sich in den letzten Stunden aufgebaut haben fort zu treiben. Plötzlich steh der Mann den man gerade am wenigsten sehen möchte vor einem im Flur, die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Das lässt grob darauf schließen dass er irgendetwas hinter seinem Rücken versteckt. Sekunden die wie eine Ewigkeit scheinen ruhen die Blicke aufeinander. Keiner sagt ein Wort, die Stille regiert den Augenblick. Dabei ist es nichteinmal nötig dass irgendwer etwas sagt. Diese ruhigen Sekunden werden gebrochen als er sich taumelnd auf den Weg in deine Richtung begibt. Und jetzt ist man in der Lage sehen zu können was sich hnter seinen Rücken verbirgt. Ein schwarzer Ledergürtel. den hässlichsten den man jemals in dieser Form gesehen hat. Der schwarze Ledergürtel den er vorher noch nie benutzt hatte um einem klar zu machen das man sich falsch verhalten hatte. Er betonte immer wieder dieser sei zu schade um ihn an einem abzunutzen. Diesmal machte er wohl eine Ausnahme. Eine Ausnahme die sich ganz und gar nicht zum postiven biegt. Die Gedanken sich immer noch um den Gürtel drehend steht er plötzlich vor einem, den Arm bereits angewinkelt und bereit zum Schlag auszuholen. Noch ehe man die Möglichkeit hat seinen müden erschöpften Körper aus der Schusslinie zu bewegen holt er aus und die Schnalle des Ledergürtels landet mit einem lauten klatschen in mitten deines Geschichts. Die Wirkung der Begegnung deiner Wange und der Gürtelschnalle setzt kurze Zeit nach dem Aufprall ein. Ein pochender Schmerz signalisiert einem wo genau die Schnalle einen getroffen hat und zieht sich nach und nach durch den Rest deines Gesichts. Langsam breiten sich Tränen in deinen Augen aus und die erste Träne rollt als sich die Schnalle ein zweites Mal schmerzend durch dein Gesicht zieht. Wenn er dann dieses Zeichen von Schmerz zsieht breitet sich ein zufriedenes, befriedigtes Grinsen auf seinem Gesicht aus. Dieser Gesichtsausdruck holt einen so tiefen Hass hoch, dass der ganze Schmerz auf ein mal zu verschwinden scheint. Man wischt sich voller Wut die noch immer herunterrollenden Tränen aus dem Gesicht, holt tief Luft, und setzt zum Gegenangriff an. Doch aus irgendeinem Grund ist man zu langsam, oder er hat schon vorher gewusst was du vorhast. Geschickt greift er deinen Arm und dreht in so das er auf deinem Rücken aufliegt. Dieser deinen Arm durchzuckender Schmerz lässt einen ungewollt aufschreien. Und genau das ist es was ihn an der ganzen Situation so sehr befriedigt. Das wissen er hat einen Verletzt. Dann wendet er sich mit nur einem Satz von dir ab. 'Bist du nun zufrieden?' Dann zeiht er sich wieder in das kleine, überschaubare Wohnzimmer zurück, nimmt sich das wahrscheinlich zehnte Bier aus dem Bierkasten und genießt nun seinen Feierabend. Noch vollkommen benebelt von dem was gerade passiert ist verschwindet man in seinem Zimmer. Zieht leise die Tür zu ohne das Licht anzuschalten, taumelt zu seinem Bett und legt sich schweratmend in dieses hinein. Um sich umzuziehen ist man zu schwach und so zieht man sich einfach so die Decke über den Kopf. Versinkt mit dem Kopf im Kissen und lässt seinen Emotionen freien lauf. Die Tränen beginnen unkontrolliert die Wangen herunterzulaufen und es ist einem vollkommen egal. Bis auf die leise unregelmäßige Atmung ist im Zimmer nichts zu hören. Irgendwann siegt dann die Erschöpfung und man schläft ein. Man schläft wie ein kleines Kind, so unendlich tief und fest.
4.8.09 19:57
 


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